Produktbeschreibung:
Aufhärtesalzmischung für Malawi-Cichliden - Komponente B
Das Wasser des Malawi-Sees ist eigentlich relativ weich. Was es auszeichnet, ist das nahezu völlige Fehlen von gelöstem CO2 und der damit einhergehende sehr hohe pH-Wert.
Selten hat man nur so weiches Wasser oder Umkehrosmosewasser vorliegen (das Rohwasser ist ungeeignet - durch z.B. hohen Nitrat-, Phosphat-, Pestizid-Gehalt), so daß eine Aufhärtung notwendig wird.
Dann sollte man aber nicht irgendeine Aufhärtemischung nehmen, sondern eine spezielle Komposition, die sich an den Bedürfnissen der Fischen und den Wasserwerten im Malawisee orientiert.
Grundsätzliches
Es liegen, außer wenig Chlorid und kaum nachweisbarem Sulfat, praktisch nur Hydrogencarbonate im Malawiseewasser vor. Wenn man die Malawiseewasser-Zusammensetzung direkt nachahmen würde, müßte man schwerlösliches Magnesium- und Calciumcarbonat als Inhaltsstoffe der Aufhärtesalzmischung einsetzen.
Bei den angestrebten alkalischen pH-Werten würden sich diese Salze aber in normalen Zeiträumen nicht auflösen.
Der Ausweg ist die Konzeption einer 2-Komponenten-Mischung; Mischung A für die (Hydrogen)Carbonate in leicht löslicher Form - Mischung B für die dazugehörigen Kationen ebenfalls als leicht lösliche Mischung
Hiermit erreicht man den gewünschten pH und die gewünschte Härte bei (gegenüber dem original Malawisee-Wasser) nur leicht erhöhtem Gesamtsalzgehalt.
Zusamensetzung
Komponente B: 35,8 % Chlorid, 17,0 % Sulfat, 16,2 % Calcium, 6,4 % Magnesium, 1,4 % Kalium, 0,5 % Hydrogencarbonat, 0,1 % Spurenelemente
Die beiden Komponenten A und B müssen getrennt gelöst und dürfen erst unmittelbar vor der Zugabe ins Aquarium gemischt werden.
Das sollte in möglichst verdünnter Form geschehen, damit sich keine Trübungen in Form unlöslicher Calcium- und Magnesiumcarbonate bilden können.
Komponente A ist in unverdünnter Form relativ alkalisch und sollte keinen längeren Kontakt zur Haut oder gar zu Schleimhäuten (Auge!) haben. Im Zweifelsfall mit viel Leitungswasser abwaschen. Auch der Staub sollte nicht eingeatmet werden. Aber auch Komponente B wirkt bei längerer Einwirkung reizend.
Verwendung und Dosierung
Die Verwendung ist notwendig, wenn man ein Ausgangswasser einsetzen muß, dessen Gesamthärte bzw. Karbonathärte unter 4,5 bzw. 6,5 liegt, oder bei durch starken Besatz stark sinkenden pH und KH zwischen den Wasserwechselintervallen.
Unter diesen Voraussetzungen ergeben sich folgende Dosierungen:
| Vorliegende Härte |
Komponente A |
Komponente B |
| [°dH KH bzw. GH] |
(Carbonate - KH) |
(Erdalkaliionen - GH) |
| |
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| 0 |
9,7 g / 50 l |
5,4 g / 50 l |
| 1 |
8,2 g / 50 l |
4,2 g / 50 l |
| 2 |
6,8 g / 50 l |
3,0 g / 50 l |
| 3 |
5,3 g / 50 l |
1,8 g / 50 l |
| 4 |
3,8 g / 50 l |
0,6 g / 50 l |
| 5 |
2,4 g / 50 l |
0,0 g / 50 l |
| 6 |
0,9 g / 50 l |
... |
| > 6 |
0,0 g / 50 l |
... |
Anders formuliert, benötigt man 1,5 g Komponente A je 50 l Wasser um die KH um 1° zu erhöhen, bzw. 1,2 g Komponente B je 50 l Wasser um die GH um 1° zu erhöhen.
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